Eine Küche ohne Elektrogeräte kostet als Standard-Zeile ab rund 1.000 Euro, bei Marken- oder Schreinerküchen 4.000 bis 10.000 Euro – die Geräte, die Sie dann selbst dazukaufen, schlagen je nach Segment mit weiteren 800 bis 2.000 Euro (Budget) zu Buche.
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Ohne Elektrogeräte bezahlen Sie nur Möbel und Arbeitsplatte. Die folgenden Spannen sind am Markt beobachtete Werte aus öffentlichen Quellen, keine Angebote von uns: Wir verkaufen selbst keine Küche. Die drei Klassen unterscheiden sich vor allem in der Stabilität der Schrankgehäuse, der Qualität der Scharniere und Schubladenführungen sowie der individuellen Anpassung: Vom Mitnahme-Regal aus dem Baumarkt bis zur maßgeplanten Schreinerküche bleibt das Prinzip gleich, nur der Möbelanteil wächst.
| Küche ohne Geräte | Preisspanne | Beispiel |
|---|---|---|
| Baumarkt / Discounter | ab ~300 € | Einfache Zeile, Selbstaufbau |
| Standard-Studio | ab ~1.000 € | 320-cm-Zeile ~1.150 €, L-Form ~3.700 € |
| Marke / Schreiner | 4.000–10.000 € | Landhaus-Beispiel ~5.000 € |
Marktspannen Stand 09/2026. Der Möbel- und Plattenumfang bleibt im Preis; die Arbeitsplatten-Kosten im Detail unter Arbeitsplatten-Preise.
Ohne Geräte zahlen Sie nur Möbel und Arbeitsplatte, die Technik kommt separat.
Der Kern ist einfach: Ein Studio zieht für weggelassene Geräte oft weniger ab, als die gleichen Geräte einzeln kosten. Wer eine bestimmte Marke will und beim Kauf Geduld für Angebote mitbringt, fährt separat häufig günstiger. Wer den bequemsten Weg und eine einzige Ansprechstelle für Gewährleistung sucht, ist mit dem Komplettpaket besser bedient.
Wichtig ist, welche Marke Sie ansteuern. Im Budget-Segment ist der Abstand zwischen Studio-Abzug und Eigenkauf meist klein, weil auch das Studio günstige Geräte einkalkuliert. Bei Markengeräten der Mittel- oder Oberklasse dagegen kann der Eigenkauf im Aktionszeitraum spürbar unter dem liegen, was das Studio verrechnet. Prüfen Sie außerdem, ob eine Selbstmontage möglich ist: Muss ein Fachbetrieb Wasser oder Starkstrom anschließen, gehört dieser Posten in die Rechnung, sonst kippt die Ersparnis.
Ein durchgerechnetes Beispiel mit den Zahlen von oben: Angenommen, das Studio nennt für die Küche mit Geräten einen Endpreis und zieht beim Weglassen der Geräte rund 800 bis 2.000 Euro ab, den üblichen Budget-Geräteanteil. Kaufen Sie nun selbst einen Budget-Satz aus den fünf Einzelgeräten, kommen Sie selbst gerechnet auf etwa 915 bis 2.595 Euro, also ungefähr dieselbe Größenordnung wie der Studio-Abzug: Die Ersparnis ist hier ein Nullsummenspiel, und der Komfort des Komplettpakets gewinnt. Die weiter oben genannten 1.500 bis 12.000 Euro meinen dagegen die volle Bandbreite bis hin zu höher ausgestatteten Sets, nicht diesen einfachen Budget-Satz. Anders sieht es aus, wenn Sie einen Marken-Satz für 3.000 bis 6.000 Euro wollen: Zieht das Studio dafür weniger ab, als Sie im Aktionskauf zahlen würden, bleibt das Paket vorn; bekommen Sie die Geräte im Abverkauf deutlich darunter, gewinnt der Eigenkauf. Die Rechnung entscheidet sich also nie pauschal, sondern an den zwei konkreten Zahlen: Studio-Abzug und Ihr realer Einkaufspreis (Marktspannen Stand 09/2026).
Ein verbreitetes Muster: Der Händler wirbt mit einem hohen Geräte-Rabatt, verlangt aber für die reinen Möbel dann mehr, als deren Anteil im Komplettpaket ausmachen würde. Der scheinbare Geräte-Nachlass wird so über den Möbelpreis wieder eingesammelt. Weil es keine öffentlichen Herstellerpreislisten gibt, lässt sich ein beworbener Prozent-Rabatt ohnehin nicht überprüfen.
Weil die Elektrogeräte im Schnitt rund 40 % der Gesamtkosten ausmachen, haben sie beim Verhandeln viel Gewicht. Genau deshalb sind sie ein beliebtes Feld für Schein-Nachlässe: Ein hoher Geräte-Rabatt lässt sich leicht bewerben, wenn der Ausgangspreis frei gesetzt wird. Verlassen Sie sich daher nicht auf die Prozentzahl, sondern auf die beiden konkreten Endpreise mit und ohne Geräte. Wer diese Zahlen nebeneinanderlegt, sieht sofort, ob sich der Eigenkauf lohnt oder ob das Komplettpaket in Wahrheit die bessere Wahl ist.
Wer die Geräte selbst dazukauft, sollte die Einzelpreise kennen. Im Budget-Segment sieht ein kompletter Satz so aus; nach oben ist bei jedem Gerät viel Luft:
| Einzelgerät (Budget) | Preisspanne | nach oben bis |
|---|---|---|
| Backofen | 199–399 € | 2.800 € (Premium) |
| Induktionskochfeld | 99–249 € | 2.200 € (Premium) |
| Geschirrspüler | 299–599 € | Marken-Oberklasse höher |
| Kühlschrank | 269–999 € | Side-by-Side höher |
| Dunstabzug | 49–349 € | Muldenlüfter deutlich höher |
Marktspannen Stand 09/2026. Ein kompletter Geräte-Satz reicht je nach Markenwahl von 1.500 bis 12.000 Euro; Premium-Einzelgeräte liegen bei 1.200 bis 3.500 Euro.
Beim Eigenkauf gehören ein paar praktische Punkte auf die Liste, bevor Sie bestellen. Erstens die Maße: Einbaugeräte folgen zwar weitgehend dem 60-Zentimeter-Nischenmaß, aber Einbauhöhe, Tiefe und die Scharnierseite müssen zur geplanten Nische passen; klären Sie die exakten Nischenmaße mit dem Küchenplaner, bevor Sie Geräte kaufen. Zweitens die Lieferwege: Küche und Geräte kommen aus verschiedenen Quellen und sollten zeitlich so bestellt sein, dass die Geräte zur Montage vor Ort sind, sonst baut der Monteur um leere Nischen herum. Drittens der Anschluss: Herd und Starkstrom gehören in die Hand eines Elektrikers; schließt der Küchenmonteur ein selbst gekauftes Gerät an, klären Sie vorher, wer bei einem Schaden einsteht. Und viertens die Gewährleistung: Bei Problemen ist der jeweilige Händler Ihr Ansprechpartner, nicht das Küchenstudio; das ist kein Nachteil, aber ein zweiter Weg, den Sie kennen sollten.
Backofen, Kochfeld, Kühlschrank, Geschirrspüler und Dunstabzug ergeben den Satz.
Der Eigenkauf passt gut, wenn Sie eine bestimmte Marke bevorzugen und selbst günstiger einkaufen können, wenn Sie beim Umzug funktionierende Geräte mitnehmen, oder wenn Sie Geduld für Angebots-Aktionen mitbringen. Dann rechnet sich die Küche ohne Geräte oft.
Weniger passend ist der Verzicht, wenn Sie einen Rundum-Sorglos-Aufbau und eine einzige Ansprechstelle für Gewährleistung und Montage wollen. Muss ein selbst gekauftes Gerät reklamiert werden, laufen die Wege getrennt: einmal zum Möbelanbieter, einmal zum Geräte-Händler. Für den Gesamtpreis-Kontext hilft die neue Einbauküche, für das reine Sparthema günstig kaufen.
Ein Mittelweg ist ebenfalls üblich: Sie kaufen die Küche mit den Geräten, bei denen der Einbau heikel ist, etwa Kochfeld und Backofen, und ergänzen nur die unkritischen Positionen selbst, zum Beispiel den frei zugänglichen Geschirrspüler oder den Kühlschrank. So bleibt der Kern der Küche in einer Hand, während Sie bei den Geräten mit dem größten Preisunterschied frei wählen. Auch dafür gilt die gleiche Grundregel: Erst die getrennten Preise erfragen, dann entscheiden.
Ob der Verzicht spart, zeigt erst der Vergleich von Studio-Abzug und Eigenkauf.
Eine Standard-Zeile ohne Elektrogeräte beginnt bei rund 1.000 Euro, im Baumarkt oder Discounter auch schon ab etwa 300 Euro. Marken- und Schreinerküchen ohne Geräte liegen bei 4.000 bis 10.000 Euro. Die reine Möbel- und Plattenausstattung bleibt dabei im Preis (Marktspannen Stand 09/2026).
Als Faustregel machen die Elektrogeräte rund 40 % der Gesamtkosten aus, im Schnitt 800 bis 2.000 Euro. Fällt dieser Anteil weg, wird die Küche entsprechend günstiger. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, was der Eigenkauf der Geräte separat kostet (Marktspannen Stand 09/2026).
Der Eigenkauf spart Geld, wenn Gerätepreis plus zusätzliche Liefer-, Einbau- und Anschlusskosten niedriger sind als der Studio-Abzug: also der Betrag, den das Studio beim Weglassen der Geräte vom Preis abzieht. Ein kompletter Geräte-Satz kostet je nach Markenwahl 1.500 bis 12.000 Euro, ein Marken-Satz meist 3.000 bis 6.000 Euro (Marktspannen Stand 09/2026).
Im Budget-Segment: Backofen 199 bis 399 Euro, Induktionskochfeld 99 bis 249 Euro, Geschirrspüler 299 bis 599 Euro, Kühlschrank 269 bis 999 Euro, Dunstabzug 49 bis 349 Euro. Nach oben reicht ein Einbaubackofen bis 2.800 Euro, ein Kochfeld bis 2.200 Euro; Premium-Einzelgeräte liegen bei 1.200 bis 3.500 Euro (Marktspannen Stand 09/2026).
Lassen Sie sich den Preis der reinen Möbel einmal mit und einmal ohne Geräte getrennt nennen. Erst die Differenz zeigt, was die Geräte im Angebot wirklich kosten. Der Eigenkauf spart Geld, wenn Gerätepreis plus zusätzliche Liefer-, Einbau- und Anschlusskosten niedriger sind als dieser Studio-Abzug. Eine Checkliste dafür finden Sie unter Angebot prüfen.
Oft ja, und das ist einer der häufigsten Gründe für den Kauf ohne Geräte. Voraussetzung ist, dass die Maße passen: Einbaugeräte folgen weitgehend dem 60-Zentimeter-Nischenmaß, aber Einbauhöhe und Tiefe müssen zur neuen Planung passen, und freistehende Geräte brauchen den passenden Stellplatz. Nennen Sie dem Planer die genauen Gerätemaße vor der Planung; dann werden die Nischen passend gebaut. Bedenken Sie nur das Alter: Ein Gerät kurz vor dem Lebensende in eine neue Küche zu übernehmen, spart heute und kostet beim späteren Austausch doppelt Aufwand.
Wir verkaufen und montieren selbst keine Küchen. Unsere Preisdaten stehen offen da – nicht erst nach Ihrer Telefonnummer. Wenn Sie Angebote möchten, übermitteln wir Ihre Anfrage an unseren Vermittlungspartner, der passende Küchenstudios aus seinem Netzwerk sucht. Für Sie ist das kostenlos; wir erhalten von unserem Partner eine Vergütung, wenn eine Vermittlung zustande kommt. So funktioniert der Vergleich, und wer dahintersteht.